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Die Liberalen in der Gemeinde Nauheim

Ortsverband und Fraktion

Die Arbeit der FDP-Fraktion

10-06-2010

Antrag

Der Gemeindevorstand wird beauftragt sich mit der Verkehrsschule in GG (Europaring 15 / Herrn Harald Müller / Frau Gudrun Scriba) in Verbindung zu setzen, um sich mit dem Thema "Senioren mit dem Fahrrad im Straßenverkehr" speziell in Nauheim auseinander zu setzen.

Begründung

22 % der Bevölkerung in Nauheim sind über 65 Jahre alt. Es wird allgemein beobachtet, dass viele ältere Bürger / -innen sich mit dem Fahrrad unsicher und überfordert im Straßenverkehr bewegen.
Die Verkehrsschule in GG bietet kostenlos und speziell für Senioren, auch vor Ort, Vorträge für Verkehrsaufklärung, Verkehrs- und Fahrradtraining an.
Eine Teilnahme an dem Angebot ist für die Senioren natürlich freiwillig.

10-06-2010

Antrag

Der Gemeindevorstand wird beauftragt zu veranlassen, dass im Zuge der Umbaumaßnahmen der Strassen senioren- und behindertengerechte Übergänge zu schaffen sind. Die Strassenübergänge sollten so angepasst sein, dass die Bordsteinkanten abgesenkt werden. Hierdurch werden die Wege für Fahrer von Kinderwagen, Rollatoren, Rollstühle, etc. gut passierbar.

Begründung

Der Rollator dient gehbehinderten Personen als fortwährende Stütze beim Gehen und ist zum Teil mit weiterem Zubehör ausgestattet, wie Transportkörben oder –taschen. Wir möchten, dass Nauheim auch in Zukunft eine Gemeinde bleibt, in der es sich für Menschen jeden Alters angenehm und möglichst sorgenfrei leben lässt. Da der Anteil der Senioren auch hier stetig zunimmt, ist es uns ein wichtiges Anliegen sicherzustellen, dass unsere Mitbürger auch im Alter beschwerdefrei am öffentlichen Leben teilhaben können. Es ist so, dass der überwiegende Teil der älteren Menschen einen engen Bezug zur Wohnung haben und diese gerade im Alter bewahren möchten.

Gemeindevertretung

10-06-2010

Antrag

Der Gemeindevorstand wird beauftragt zu veranlassen, dass im Zuge der Haushaltskonsolidierung Kopien bei der Verwaltung eingespart werden. Die Personalkosten werden stark erhöht, wenn verschiedene Pakete per Hand hergestellt werden müssen
Die Gemeindevertreter haben alle das Recht auf die gleichen Informationen. Es wäre besser, alle Berichte, Anlagen etc. im Internet zur Verfügung zu stellen.

Begründung

Wir haben mit der 272. Lieferung 344 Seiten pro Gemeindevertreter erhalten, wobei hier nur die Seiten 5066, 5067 und 5365 bis 5366 für alle Gemeindevertreter interessant sind. Die anderen Seiten hätten nur an die Fraktionsvorsitzenden verteilt werden sollen. Dies bedeutet, dass hier ca. 9000 Seiten eingespart werden können.

Gemeindevertretung

10-06-2010

Antrag

Der Bürgermeister als Strassenverkehrsbehörde sollte veranlassen, dass in der Jahnstraße von der Königstädterstraße bis zur Waldstraße in der Zeit von abends 20 Uhr bis morgens 6 Uhr ein Durchfahrtsverbot für LKW´s über 7,5 t angeordnet wird.

Begründung

Die bestehende Situation führt zu erheblichen nächtlichen Ruhestörungen und starken Verkehrsbeeinträchtigungen.

10.06.2010

Antrag

Der Bürgermeister als Strassenverkehrsbehörde sollte veranlassen, dass auf allen Strassen , die mit einer Geschwindigkeitsangabe von 30 km/h benannt sind, nur auf einer Seite geparkt wird.

Begründung

Die bestehende Situation der freien Parkplatzwahl führt sehr oft zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen. Feuerwehr, LKW zur Anlieferung oder Müllwagen können meist nur mit größten Schwierigkeiten die Straße befahren
uer Artikel.

Gemeindevertretung

09.05.2009

Anfrage
In unseren öffentlichen Fraktionssitzungen sind mehrfach Bürger aus dem Wohnbereich um die Dresdener Strasse zwischen der Bahn und der L 3482 erschienen, die anlässlich entsprechender Presseberichte Sorgen über die zukünftige Entwicklung des angrenzenden Gewerbegebiets geäußert haben. Wir bitten Sie daher, die folgende Anfrage an die Verwaltung der Gemeinde zu richten.

1. Ist der Verwaltung etwas darüber bekannt, dass ein Nauheimer Bauunternehmen beabsichtigt, dort eine Anlage zur Zerkleinerung und Aufbereitung von Bauschutt zu errichten?

2. Wäre die Errichtung einer solchen Anlage (einschließlich Brechwerk für Beton- und Mauerwerksreste) bis in die Nähe der vorhandenen Wohnbebauung nach gegenwärtiger Baurechtslage ohne weiteres genehmigungsfähig?

3. Wenn nicht, welche Schritte wären erforderlich, um eine Genehmigungsfähigkeit herzustellen? Reicht die Vorlage einer Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz aus oder müsste darüber hinaus der Bebauungsplan geändert werden?

4. Wurden in dieser Richtung bereits konkrete Anfragen an die Verwaltung gerichtet? Wenn ja, wie ist der Sach- und Bearbeitungsstand?

02.04.2009

Antrag

Bahnsteig

Die Verwaltung möge prüfen, ob die Möglichkeit besteht, entweder in Eigenverantwortung der Gemeinde Nauheim oder durch Einwirkung auf die Deutsche Bahn AG am Bahnsteig Richtung Darmstadt eine Hilfe für den Ein- und Ausstieg anzubringen. Das könnte zum Beispiel ein einfaches Podest aus Stahl mit Gitterrosten sein, welches auch nur im Bereich eines oder weniger Waggons angeordnet werden müsste. In den Zügen wären dann Hinweise auf diese Wagen mit erleichtertem Ausstieg erforderlich.

Begründung:

Der Bahnsteig Richtung Darmstadt ist in keiner Weise ausgebaut, so daß beim Ein- und Ausstieg der Höhenunterschied bis zum Erdboden überwunden werden muß. Nun werden seit kurzer Zeit als Regionalbahnen neue doppelstöckige Waggons eingesetzt, die die Eigenschaft haben, daß die unterste Ein- und Ausstiegsstufe deutlich höher angeordnet ist als bei den herkömmlichen Wagen. Die Höhendifferenz zum Boden summiert sich dadurch auf schätzungsweise 50 cm.
Das erfordert bereits von Erwachsenen im Besitz der vollen Beweglichkeit einen beachtlichen Aufwand. Ältere und behinderte Mitbürger, aber auch kleinere Schulkinder geraten dadurch an den Rand der Leistungsfähigkeit bzw. sind überfordert. Auch die Unfallgefahr erhöht sich dadurch beträchtlich. Das Bahnpersonal in Gestalt meist nur eines Zugbegleiters kann nicht an allen Stellen gleichzeitig Hilfe leisten bzw. ist auch nicht bereit immer dazu. So berichtete kürzlich eine gehbehinderte Dame, ihre Bitte um Hilfe habe der Schaffner beantwortet mit dem Hinweis: „Wenn Sie da nicht runterkommen, können Sie eben nicht mit uns fahren“.

Da die Erneuerung des gesamten Bahnhofs wohl noch einige Zeit auf sich warten lässt, sollte hier eine provisorische und preisgünstige Abhilfe geschaffen werden.

11.03.2009

Antrag

Der Gemeindevorstand wird gebeten, die durch Einführung der 30 km-Zone
1. an den Kreuzungen überflüssig gewordene Bodenmarkierungen (Haltelinien Zeichen 294) und Grenzmarkierungen für Halt- und Parkverbote (Zeichen 299) zu entfernen
2. die angebrachten Schilder (Vorfahrt geändert) sollten nicht wie vorgesehen nach 3 Monaten (lt. Presse) sondern mindestens erst nach 6 Monaten ersetzt werden.

Begründung

Zu Punkt 1: die Verkehrsteilnehmer werden unnötig verunsichert
Zu Punkt 2: die Umgewöhnungszeit dauert länger, längeres Bleiben der Schilder ist kostenneutral.

Gemeindevertretung

29.01.2009

Anfrage

Wasserwerk Gerauer Land

Wir bedanken uns für die Antwort vom Wasserwerk Gerauer Land vom 16.Januar 2009. Allerdings entspricht diese Antwort nicht unserer Anfrage, da wir nicht nach dem Periodenüberschuss aus 2007 gefragt hatten (das hätten wir einfach dem Jahresabschluss entnehmen können), sondern nach der allgemeinen (freien) Rücklage zum Stichtag 31.12.2007 – also der über die Jahre aufgelaufenen Gesamtsumme an freien Rücklagen.
Daneben stellen sich für uns nun folgende Fragen:
• Wir wollten gerne wissen wie hoch der EZB-Zinssatz (2007) ist mit dem das Eigenkapital mit 1% über dem Basissatz verzinst wird .
• Daneben würde uns die Kalkulation der Wasserpreise interessieren, denn einerseits werden Investitionen offenbar aus Rücklagen finanziert und andererseits scheinen aber auch erhebliche Abschreibungen in die Wassergebühren einzufließen. Aus unserer Sicht kann der Gebührenzahler jedoch nur einmal zur Finanzierung einer Investition herangezogen werden.
• Wir bitten auch nochmals um eine Schätzung über die Höhe der Rücklagen für 2008 – hier müssten ja erste Zahlen des Abschlusses vorliegen.

Gemeindevertretung

10.01.2009

Anfrage

1) Konjunkturprogramm
Aus der Presse war zu erfahren, dass das Land Hessen ein Konjunkturprogramm aufgelegt hat, mit dessen Hilfe zusätzlichen Investitionen z.B. im Strassen- und Schulenbau, aber auch bei KiTas etc. finanziert werden sollen. Dies vorausgeschickt die Frage:
Hat die Gemeinde Nauheim auch Nauheimer Projekte (z.B. Ortsstraßen-, Kanal oder KiTasanierungen) beim Land Hessen vorgeschlagen?

2) Wasserwerk Groß-Gerau
Wie hoch war die allgemeine Rücklage des Wasserwerks Gerauer Land zum 31.12.2007?
Mit welcher Entwicklung ist bei der Rücklage in 2008 und 2009 zu rechnen?

Gemeindevertretung

11.10.2008

Antrag:

Die Gemeindevertretung beauftragt die Verwaltung mit der Überprüfung, welche Spielplätze derzeit wenig oder gar nicht genutzt werden. Auf diesen Plätzen sollen die Spielgeräte entfernt, noch intakte bzw. reparaturfähige Geräte eingelagert und das Gelände durch entsprechende Bepflanzung in einen pflege- und unterhaltungsfreundlichen Zustand versetzt werden.
Das Ziel ist, dass der Haushaltsansatz 2009 für die Spielplatzunterhaltungskosten um ca. 20 % der Betriebskosten gesenkt werden kann.

Begründung:

Die Gemeinde Nauheim unterhält eine größere Zahl von Spielplätzen, von denen einige derzeit offenkundig wenig oder gar nicht von Kindern besucht werden. Es ist schon länger bekannt, daß in manchen Wohngebieten die Altersentwicklung relativ gleichmäßig ist. Das heißt, es gibt eine größere Gruppe gleichaltriger Kinder, die im Kleinkindstadium einen Spielplatz benötigen, nach Erreichen eines höheren Alters aber nicht mehr. Meist bildet sich dann einige Jahre später erneut eine Gruppe von Kleinkindern. Daher werden von den Spielplätzen der Gemeinde immer einige stark und andere wenig frequentiert, wobei die Standorte im Abstand von mehreren Jahren wechseln.
Die Verwaltung soll daher herausfinden, welche der Spielplätze gegenwärtig gut besucht werden und welche nicht. Die derzeit nicht genutzten Anlagen sollen zur Kostenersparnis in einen Zustand versetzt werden, der nur geringe Pflege erfordert, aber jederzeit die Reaktivierung ermöglicht.
Ein vollständiges Schließen der Spielplätze und ggf. Verkauf der Grundstücke kommt nicht in Betracht, da es sich in der Regel um notwendige öffentliche Kinderspielplätze im Sinne des § 8, Absatz 2 der Hessischen Bauordnung (HBO) vom 28.09.2005 handeln wird.


Anfrage:

Im Protokoll zur 5. Sitzung des Kinder- und Jugendparlaments vom 04.09.2008 hat Herr BM Waltz zugesagt, mit der Verwaltung Groß-Gerau Kontakt aufzunehmen, um abzuklären, inwieweit der sog. „Rodelberg“ nahe des Hegbachsees als Dirt-Bike-Strecke verwendet werden kann.
Wir bitten um Auskunft, ob das geschehen ist. Wenn ja, was war das Ergebnis des Gesprächs? Wenn nein, für wann ist es vorgesehen?

Gemeindevertretung

24.04.2008

Anfragen

Bis wann werden die 30 km-Zonen in Nauheim entsprechend den Vorschlägen der Arbeitsgemeinschaft Verkehrssicherheit umgesetzt?
Das allgemeine Verkehrsverständnis der Autofahrer hat sich inzwischen so verschlechtert, dass z.B. beim Abbiegen nicht mehr geblinkt wird, oder rechts vor links nicht mehr beachtet wird. s. Berzallee Einmündung zum Wolfsberg, Konrad-Adenauerallee, Europastrasse

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Anfrage der FDP – Fraktion
Thema: barrierefreier Zugang zu Wahllokalen


Vorbemerkung:
Im Rahmen der Landtagswahl wurde deutlich, dass nicht alle Räumlichkeiten, in denen die Wahlkabinen standen, für ältere Menschen mit Gehhilfen bzw. Menschen in Rollstühlen frei zugänglich waren. Aus Sicht der FDP muss bei Wahlen die Wahlkabine für alle Wähler – also auch solche mit körperlichen Behinderungen – frei zugänglich sein, damit eine korrekte Wahl durchgeführt werden kann. So behindert zum Beispiel im Wahllokal „Altes Rathaus“ die Konstruktion der rückwärtigen Türe den Zugang für Rollstuhlfahrer und im Wahllokal Schwanenstraße waren Stufen ein zum Teil unüberwindliches Hindernis um an die Wahlkabinen zu gelangen

Die FDP fragt daher wie die Verwaltung bei nächsten Wahlen sicherstellt, dass alle Wahllokale einen barrierefreien Zugang haben und damit alle Wähler freien Zugang zu den Wahlkabinen haben?

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Antrag

Die Errichtung einer Wand für „alte“ Gedenksteine ist einzurichten. Der fachliche Rat der Mitglieder des Heimat -und Museumsvereins sollte berücksichtigt werden.


Begründung:

Die Situation ist folgende, wenn die Belegungszeit für Gräber, Urnen usw. beendet ist, werden die Grabsteine – wie vorgegeben- entfernt. Damit sind die Grabsteine für immer verloren. Dies sollte nicht sein.
Die Wand der Gedenksteine sollte als bleibender Erinnerungswert an die Verstorbenen und an die damalige Zeit erhalten werden.

Gemeindevertretung

01.Okt.2007

Antrag

Der Gemeindevorstand wird beauftragt, auf öffentlichen Parkplätzen so genannte Kinderwagen / Familienparkplätze auszuweisen.

Begründung:

Aufgrund der vorgegebenen Breite, besser Enge, gibt es auf öffentlichen Parkplätzen erhebliche Schwierigkeiten mit dem Auf- und Abbau von Kinderwagen und dem Umbetten von Säuglingen und Kleinkindern vom Auto in den Kinderwagen und zurück. Säuglinge und Kleinkinder sind ebenso hilflos wie Rollstuhlfahrer. Für den Zusammenbau des Kinderwagens benötigt man den gleichen Platz wie für einen Rollstuhl. Zur Verbesserung der Kinder- und Familienfreundlichkeit könnte ohne größeren Aufwand einen Beitrag geleistet werden und eine Rechtssicherheit für die Betroffenen geschaffen.
Zum Thema Kinderwagenparkplatz kann man sehr gut auf Vergleiche zu den Behinderten-Parkplätzen zurückgreifen. Als einfachste Variante wäre vorstellbar, dass eine doppelte Beschilderung der bestehenden Behindertenparkplätze vorgenommen wird. (s. öffentliche Parkplätze z.B. Bahnhof, Friedrich-Ebert-Platz, Rathaus)


Antrag

Der Gemeindevorstand wird beauftragt, die erforderlichen Beschlussvorlagen auszuarbeiten,
die die Überleitung der Inhalte des Ausschusses zur

„Entwicklung und Planung für das Projekt Feldchen“

in die Ausschüsse

„Bau, Planung und Umwelt“ und „Haupt und Finanz“

vorbereiten. Die Hauptsatzung der Gemeinde Nauheim muss entsprechend angepasst werden.

Begründung:

Die letzten Sitzungen haben gezeigt, dass die grundlegenden Aufgaben dieses temporär geschaffenen Ausschusses geleistet sind.
Grundsätzlicher Beschluss des Ausschusses war z.B. die Erstellung eines Bebauungsplans mit Wohn- und Geschäftsbereich mit Marktplatze, usw.
Kein Grundsatz ist gegeben, wenn sich dieses Gremium mit der Auswahl von Sitzbänken, Lampen, Papierkörben in Edelstahl oder farbig für diesen Platz beschäftigt. Hier sind die Entscheidungen des Gemeindevorstands ausreichend. Auch der Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses fällt eher in die Zuständigkeit des Ausschusses für „Bau, Planung und Umwelt“. Ein Grundsatz ist nicht gegeben, nur weil sich das Gebäude im Gebiet Feldchen befindet.

Gemeindevertretung

06.Sept.2007

Antrag zum Haushalt 2008

Der Gemeindevorstand wird beauftragt zu prüfen, ob ein Kneippbecken in der Nähe des Kinderschwimmbeckens errichtet werden kann. Hierzu wird der Gemeindevorstand beauftragt mit der Regionalparkgesellschaft über Finanzierungsmöglichkeiten zu verhandeln.
Der Gemeindevorstand soll bis zu den Haushaltsberatungen einen Finanzierungsvorschlag der Gemeindevertretung vorlegen.

Begründung:
Die FDP ist der Ansicht, dass der Platz in der Nähe des Kinderschwimmbeckens für eine kleine Kneipanlage geeignet ist, da damit dann neben dem Freizeitangebot für Kinder auch ein Angebot für Erwachsene an diesem Standort vorhanden wäre.
In der Nähe des Kleinkinderschwimmbeckens ist die notwendige Infrastruktur wie Wasser und eine geeignete Rasenfläche vorhanden. Für Nauheim wäre es sehr interessant, wenn wir hier ein besonderes Angebot für Spaziergänger – auch für die Kitagruppen und Behinderte –anbieten könnten – zumal so eine Einrichtung in der näheren Umgebung bisher nicht vorhanden ist.

Gemeindevertretung

05.Juli 2007

Anfagen

Der Adolf-Menzel-Weg begleitet den Schwarzbach auf weiten Strecken durch Nauheim. In der „Ortsmitte“ wird der Weg jedoch mehrfach unterbrochen. Wir fragen den Gemeindevorstand daher:

1. War der Weg in der Vergangenheit einmal vollständig in der Ortslage Nauheim vorhanden und öffentlich begehbar?
2. Wem gehören die Grundstücke auf denen der heutige Weg verläuft und seit wann?
3. Wer ist für die Pflege und Unterhaltung des Ufers bzw. des Uferweges zuständig?
4. Wer ist der Eigentümer der unmittelbaren Uferstreifen in den Bereichen in der Ortslage, an denen heute kein öffentlicher Weg existiert?
5. Wenn diese Ufergrundstücke in öffentlicher Hand sind, wären sie ausreichend breit um einen Weg anzulegen?

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Die Bundesregierung hat mit Richtlinie vom 07.03.2005 ein Programm zur Förderung von Maßnahmen zur Lärmsanierung an bestehenden Schienensträngen der Eisenbahnen des Bundes veröffentlicht. Im Rahmen dieses Programms wird der aktive und passive Schallschutz an den besonders von Lärm betroffenen Bahnstrecken gefördert. Im Bereich der Gemeinde Nauheim liegen nun Bahngleise, die nachts Lärmemissionen von mehr als 75 dB(A) verursachen, Damit gehört sie zu den lautesten Strecken in ganz Deutschland.
Im Gesamtkonzept für die Lärmsanierung an den Bahngleisen sind auch Maßnahmen an der Strecke Bischofsheim-Darmstadt vorgesehen (Streckenkilometer 15,5 -16,8=Nauheim). Aufgrund dieser Erkenntnis hat die FDP den Gemeindevorstand gefragt, ob ihm bekannt ist, welche Maßnahmen dort vorgesehen sind und wann sie umgesetzt werden bzw. ob schon Maßnahmen aus diesem Programm im Bereich Nauheim umgesetzt wurden.

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Anträge

Verhandlungen zum Anti-Lärm-Pakt

Die Gemeindevertretung möge beschließen:

1. Die Gemeinde Nauheim begrüßt es, dass eine Arbeitsgruppe des Regionalen Dialogforums (RDF) Verhandlungen zur einvernehmlichen Verabschiedung eines Anti-Lärm-Pakts führt.
2. Der Gemeindevorstand wird aufgefordert, die spezifischen Interessen der Gemeinde Nauheim insb. passiver Lärmschutz über die gesetzlichen Vorgaben hinaus in die Verhandlungen einzubringen.
3. Nach Ansicht der Gemeinde Nauheim muss es das Ziel eines Anti-Lärm-Pakts sein, über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, die Lärmproblematik für die Anwohner erträglicher zu gestalten und zu einem finanziellen Ausgleich für die Kommunen zu kommen, die von Siedlungsbeschränkungen betroffen sind.
4. Bevor der Gemeindevorstand eventuelle Rechtsmittel gegen den zu erwartenden Planfeststellungsbeschluss zum Flughafenausbau nutzt, wird der Gemeindevorstand die Gemeindevertretung über die Ergebnisse der Verhandlungen im RDF eingehend informieren.
5. Für die Gemeindevertretung ist es von entscheidender Bedeutung, dass eine eventuelle Verhandlungslösung im Bereich des aktiven Lärmschutzes auch von der Flugsicherung und den Fluggesellschaften akzeptiert wird.

Begründung:

Da die Erfolgsaussichten einer Klage gegen den Flughafenausbau höchst unterschiedlich bewertet werden, muss es im Interesse aller Beteiligten sein, eine einvernehmliche Lösung auf der Basis des Mediationsergebnisses zu finden. Der auszuhandelnde Anti-Lärm-Pakt sollte möglichst in der Frage des aktiven und passiven Lärmschutzes sowie des finanziellen Aus-gleichs für die neuen Siedlungsbeschränkungsflächen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus gehen und damit für die Kommunen und Anlieger ein vorteilhafteres Ergebnis bringen, als dies durch den Planfeststellungsbeschluss allein zu erwarten ist. Aus Sicht der FDP wäre mit einem positiven Verhandlungsergebnisses eine Klage gegen den Flughafenausbau hinfällig.

Gemeindevertretung

07.Jan.2007

Anfrage

In 2005 wurde der Gemeindevorstand gebeten mit den anderen Kreisgemeinden Gespräche zu führen, die das Ziel einer Vereinheitlichung der Mülleinsammlung (gleiche Tonnengrößen, gleiche Abfuhrrhythmen) und eine kreisweite Ausschreibung der Abfuhrleistung sowie die gemeinsame Abrechnung der Abfallgebühren in den Kreisgemeinden zur Folge haben sollen.

1. Haben diese Gespräche stattgefunden?
2. Was wurde bisher erreicht?

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Antrag

Der Gemeindevorstand wird beauftragt zu veranlassen, dass die vom Wasserwerk Gerauer Land im Haushaltsplan 2007 vorgeschlagenen 3000 € abzurufen sind und um damit einen Trinkwasserspender für die Nauheimer Grundschule einzurichten.
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Antrag

Der Gemeindevorstand wird beauftragt in einem der Kindertagesstätten eine bilinguale (Deutsch-Englisch) Modellgruppe einzurichten, die nach dem Immersionskonzept arbeitet. Die Umstellung sollte kostenneutral erfolgen.

Begründung

Kinder, die zweisprachig aufwachsen, können besser und differenzierter mit ihren Mitmenschen im Alltag umgehen, vor allem auch mit älteren Menschen. Zudem, wissen sie von klein auf, dass es mehr als eine Sprache und ein Benennungssystem für die Wahrnehmungswelt gibt. Auch lernen Menschen, die zweisprachig aufwachsen später leichter weiterer Sprachen.
Kinder, die mithilfe des Immersionsmethode Englisch lernen, eröffnen sich zudem ungeahnte persönliche Chancen nicht nur in beruflicher Hinsicht.
2003 haben in Barcelona die Regierungschefs der 15 EU-Staaten beschlossen, dass alle EU-Bürger künftig vom frühesten Kinderalter an zwei fremde Sprachen lernen sollen. Mit Fremdspracherwerb schon ab dem Kindergarten wird ein wichtiger Schritt unternommen, diesem EU-Beschluss näher zu kommen.
Ein weiterer Vorteil der Immersionsmethode ist, dass sie ohne weitere Kosten umsetzbar ist. Sobald eine Erziehungskraft Stelle frei wird, stellt man eine Kraft mit den entsprechenden Sprachfähigkeiten ein. Die Zwischenzeit kann dazu verwendet werden das Prosjekt vorzubereiten und einzupalanen. Darüber hinaus gibt es Förderungsmöglichkeiten der EU (Comeinus, Leodardo)

Immersion (engl. to immerse =eintauchen), auch Sprachbad genannt, ist eine Methode, eine Fremdsprache zu vermitteln, bei der die Sprache völlig natürlich für die Beschäftigung mit der Umwelt eingesetzt wird.
Der Begriff verdeutlicht das Prinzip: Das Kind taucht in eine Welt ein, in der alles in einer anderen Sprache passiert.

Anfragen

16.Sept.2006

1.
Im Rahmen der Diskussion um eine verkehrstechnische Umgestaltung der Kreuzung Schillerstrasse/Königstädter Strasse wurde die Frage aufgeworfen, ob gegenläufiger Busverkehr ohne Ampelanlage auf dieser Kreuzung möglich ist.
Da an anderen Stellen in Nauheim schon heute an ähnlich engen Kurven gegenläufiger Busverkehr stattfindet (z.B. Am Bahnhof / Hügelstraße) möchte die FDP-Fraktion von der Gemeinde wissen, ob dies nicht auch bei der o.g. Kreuzung (statt Ampel eine abkickende Vorfahrtsregelung) möglich wäre und man damit ohne die Ampelanlage auskommen könnte.

2.
Im Bereich der Rüsselsheimer Straße sieht der Schulwegeplan der Gemeinde vor, dass die Schulkinder die Rüsselsheimer Straße in Höhe der Bushaltestelle „Neue Ortsmitte“ überqueren sollen.
Die FDP-Fraktion möchte daher von der Gemeinde wissen, ob sie nach Fertigstellung des Einkaufsmarktes auf dem Feldchen mit einem höheren Verkehrsaufkommen an dieser Stelle rechnet und anzunehmen ist, dass Schulkinder ohne weitere Hilfen die Straße weiterhin sicher überqueren können..

Nachtragshaushalt 2006

16.Sept.2006

In den Nachtragshaushalt sind € 1200,-- für vier Verkehrsschilder „274 - Zulässige Höchstgeschwindigkeit – 20 km/h“ einzustellen.

Begründung

Der Bürgermeister als Straßenverkehrsbehörde soll gebeten werden, den Bereich der Schulstrasse vor der Grundschule Nauheim mit den o.g. Verkehrsschildern zu kennzeichnen und dafür die bisherigen (und unzulässigen) Spielstraßenschilder zu entfernen.
Ziel soll es sein, eine klare Verkehrssituation vor der Grundschule zu schaffen, die auch von den Eltern akzeptiert wird und allgemein Betrachtung findet.

Gemeindevertretung

10.Sept.2006

Antrag zum Haushalt 2007

Für das Budget der Jugendpflege sind zusätzlich 1000 € einzustellen.

Begründung

Die Initiative ist zur Unterstützung des Rauchverbots in öffentlichen Einrichtungen gedacht und soll die Jugendpflege in die Lage versetzen eine Vortragsreihe zur Suchtprävention im X-Presso zu organisieren, die den Jugendlichen die Gefahren des Rauchens und anderen Suchtgefahren aufzeigt. Aus den Mitteln sollen Referentenhonorare, Einladungs- und Bewirtungskosten gezahlt werden.

Gemeindevertretersitzung

25. Juli.2006

Rauchverbot im X-Presso

Der Gemeindevorstand wird beauftragt, in den Räumen des Kultur- und Jugendbahnhofes X-Presso ein allgemeines Rauchverbot zu erlassen.

Gemeindevertretersitzung

20. Januar 2006

Gefährliche Kreuzungen

Der Gemeindevorstand wird beauftragt Maßnahmen zu ergreifen, die eine bessere Einsicht in die einzufahrende Strassen beim Hinausfahren aus einer engen Strasse in Nauheim ermöglichen z. B. durch Anbringen von Spiegeln. All diese Kreuzungspunkte sind zu erfassen und Abhilfe zu schaffen

Begründung: Durch z.T. beiderseitiges Parken in den engen Strassen und dieses manchmal bis zur Kreuzungsecke ist das Hinausfahren ohne einen genauen Einblick in die Strasse oft nicht möglich und auch sehr risikoreich. Z.B. die Kreuzungen Heinrich-Heine-Strasse, Mühlstrasse/Jahnstrasse.

Thema Abfall

Der Gemeindevorstand wird aufgefordert seine Gespräche zum Thema "Müll" mit den anderen Kreiskommunen dahingehend auszuweiten, dass neben den Punkten "Gemeinsames Einsammeln" und "Gemeinsames Abrechnungssystem" auch folgende Punkte aufgenommen werden:

* (gemeinsame) Abfallberatung (ggf. durch die Riedwerke / AWS)
* Synergieeffekte beim gemeinsamen Betrieb von Recyclinghöfen/Bringstellen
* Zusammenlegung verschiedener Tonnenfraktionen (z.B. gelbe und graue Tonne)

Begründung erfolgt mündlich.


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